Mitte Juli 2025
Es gibt Flüsse, die man immer wieder paddeln möchte, und dieser gehört bestimmt dazu. Er hat nacheinander verschiedene Namen: Jochberger Ache, Kitzbüheler Ache, Kössener Ache, Großache und in Bayern Tiroler Achen. Und durch einen sehenswerten Durchbruch, die Entenlochklamm, fließt er auch noch. 🙂
Je nach gewünschter Tourlänge gibt es verschiedene Einstiege. Wir starten diesmal unter der Hager-Brücke. Wir haben einen Kajak-Neuling dabei und der darf sich bis Kössen erst mal an Boot und Wasser gewöhnen.
Nach Kössen kommt links eine Bucht, in der wir ein kleines Sicherheitstraining machen, bevor es durch die Klamm geht. In der Entenlochklamm gibt es ein paar Wildwasserstellen (WW I-II) und dort kann es nicht schaden, gut vorbereitet zu sein. Mit unserem Schlauchkanadier besteht kaum Kentergefahr, zumal wir im Falle eines Falles einfach ins Wasser fallen. 🙂 Mit Neopren und Helm ist das hier eher Spaß als Problem.
Unser "Neuling" will es wissen, steuert immer die dicksten Wellen an und wir können ihn ein paarmal nach einer Kenterung per Wurfsack aus dem Wasser fischen. Aber er hat sichtlich Spaß dabei.
In der Klamm nach der Brücke des Schmugglerweges machen wir "wie üblich" auf der breiten Kiesbank Rast. Das Gasthaus Klobenstein ein paar Treppen weiter oben ist "wie üblich" bei solchem Wetter überfüllt.
Nach der Klamm kommen keine wassertechnischen Schwierigkeiten mehr und wir lassen uns von der Strömung durch das großartige Bergpanorama treiben. Ein Auto haben wir am Ausstieg an der Brücke zwischen Raiten und Unterwössen abgestellt. Während zwei von uns die Boote leerräumen und trocknen, holen die anderen beiden das Auto vom Einstieg. Danach geht es zurück zum Campingplatz am Zeller See.
Wie immer ist die Paddeltour auf Großache / Tiroler Achen ein reines
Vergnügen mit der Entenlochklamm als i-Tüpfelchen. Deshalb geben wir ihr
natürlich auch diesmal die Höchstwertung