Prag

Mitte Juni 2017

Nach unseren Paddel­touren auf Luznice und Sazava ging es weiter nach Prag. Wir wohnten etwas nördlich vom Stadt­zentrum auf dem River Camping in Troja. Der Platz liegt direkt neben dem Wild­wasser­kanal an der Moldau. Zufällig fand dort gerade der Canoe Slalom World Cup statt; so konnten wir das spannende Sport­ereignis direkt von unserem Platz aus verfolgen. Die Jungs und Mädels haben es paddel­technisch echt drauf - ihnen werden wir auf unseren Paddel­touren wohl nicht begegnen.

Unsere letzten Besuche in Prag lagen schon ewig zurück und es hat sich sehr viel verändert. Heute ist Prag eine moderne europäische Metropole kombiniert mit einer bezaubernden Altstadt. Seit 1992 gehört die Altstadt von Prag zum UNESCO-Welt­kultur­erbe, auch das ist sicher ein Grund für die vielen Touristen.

Einmal wird man wohl durch den Trubel müssen, man kann ja wohl schwerlich die Altstadt vom Rathaus bis zur Karls­brücke und den Hradschin auslassen. Aber auch abseits dieses Haupt­stroms ist Prag genauso sehenswert, egal ob im Jüdischen Viertel oder auf der Kleinseite. Die Stadt ist sehr gepflegt und sauber und Altes und Modernes stehen harmonisch nebeneinander.

Nach unserer Ansicht ist Prag eine der schönsten Städte Europas, wir für uns wissen eigentlich gar keine schönere. Das liegt nicht nur an den vielen sehens­werten Gebäuden, sondern auch an ihren Bewohnern und ihrer sehr angenehmen und entspannten Lebensart. Vier von ihnen hatten wir an der Sazava kennen gelernt und mussten ihnen versprechen, uns zu melden, wenn wir in Prag sind. Und so bekamen wir auch noch eine private und sehr interessante Stadt­führung außerhalb des Trubels u. a. hinauf zur alten Burg "Vysehrad".

Die 2 1/2 Tage, die wir in Prag waren, reichten bei weitem nicht, um sich alles anzusehen, was interessant gewesen wäre. Wir müssen wohl wieder kommen, nicht nur, um mal wieder einen leckeren Trdelnik zu essen.